„Irrlichtkinder“ von Julia Lange

Ich bin endlich dazu gekommen, die Vorgeschichte zu Irrlichtfeuer zu lesen. Wie versprochen gebe ich meinen Senf dazu. 😉

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Sie schafft es, ohne langatmige Beschreibungen ein lebendiges Bild der Situation zu zeichnen, in der sich die Straßenkinder befinden. Ebenso konnte ich Kälte, Hunger, Hilflosigkeit und das Gefühl des ausgeliefert sein nachempfinden, die eine zentrale Rolle in dieser Kurzgeschichte spielen. Sie spiegelt wieder, was noch vor 60 Jahren keine Seltenheit war: Kinder, die ausgebeutet werden und für einen bescheidenen Lohn gefährliche Arbeiten verrichten. Das Schicksal von Straßenkindern, nach denen niemand fragt, wenn sie verschwinden.

Ich empfand die Geschichte als sehr kurzweilig und spannend. Die Idee hinter dem Irrlicht finde ich faszinierend und ich freue mich schon darauf, den eigentlichen Roman zu lesen, der erst später in der Zeit ansetzt. Die Figuren sind klar gezeichnet, bleiben ihren Prinzipien treu und wirken auf mich nicht wie irgendwelche Pappmännchen ohne jegliche Substanz. Der Aufbau der Geschichte ist gut strukturiert und es blieben keine Fragen bei mir zurück, wie etwas bestimmtes funktionieren soll. Passend zu einer Kurzgeschichte kommt das Ende recht abrupt und es bleibt mir als Leserin überlassen, wie das Schicksal der Kinder weiterhin aussieht. Außerdem hat die Autorin mir genug Hintergrundinformationen mitgegeben, dass die Richtung ziemlich klar ist.

Das Cover ist gut gewählt, was man jedoch erst versteht, wenn man die Kurzgeschichte gelesen hat. Dazu möchte ich nicht zu viel erzählen. Es soll beim Lesen ja noch spannend bleiben.

Fazit: Eine tolle Kurzgeschichte, die dazu geeignet ist, den Stil einer neuen Autorin sowie die Materie ihres Romans kennenzulernen, wenn man nicht gleich das Geld für ihr Buch ausgeben will. Ich bin begeistert.

Projektübersicht – 01.02.2018

Da siehst du doppelt. 😀 Nein, das ist kein Irrtum. Mir ist tatsächlich zur selben Ausschreibung noch eine weitere Geschichte eingefallen, an der ich jetzt schreibe. Welche ich letztlich einreichen werde, entscheide ich, wenn beide Geschichten fertig sind. Aber da kannst du mal sehen, wie die Muse arbeitet. Zack, da wird der armen Autorin eine weitere Idee vor die Stirn geknallt. Ich beschwere mich nicht. Ich habe Spaß daran, zu entdecken, wohin mich diese Geschichte führt.

Auch sonst hat sich viel getan. Die Planung für Die Ausschreibung Das Alien tanzt Polka ist abgeschlossen und ich habe mit dem Schreibn begonnen. Für die Ausschreibung Draculas Vermächtnis habe ich den groben Plot.

Der Januar war ein fleißiger Monat für mich. Ich hoffe, dass der Februar ebenso erfolgreich verläuft. 🙂

Projektübersicht – 22. Januar 2018

Es gibt wieder Neuigkeiten. Am Wochenende habe ich die Rückmeldungen meiner Testleser zu den Kurzgeschichten für die Ausschreibung Fabeltiere und Zeitreisen erhalten. Es waren keine großartigen Änderungen erforderlich, sodass ich die Überarbeitung heute beenden und die Kurzgeschichten auf die Reise schicken konnte.

Ebenfalls versandt ist die Kurzgeschichte zur Ausschreibung Einhörner. Eine Kurzgeschichte, die ich bereits für eine andere Ausschreibung geschrieben hatte. Damals gab es so viele gute Geschichten, dass meine nicht genommen wurde. Ich hoffe, dass ich mit ihr dieses Mal mehr Glück habe, da sich die Ausschreibung auf Geschichten für Kinder bezieht und mir meine Geschichte für diese junge Zielgruppe durchaus passend erscheint.

„Märchen aus 1001 Nacht: Update 1.1“

Fleißig, fleißig, der Machandel Verlag. Heute Nacht um halb eins erreichte mich eine Mail, die ich natürlich erst heute Morgen gelesen habe. Es handelte sich um meine Geschichte für die Anthologie 1001 Nacht mit den Lektoratsvorschlägen.

Da ich mir nur vorstellen kann, wie viel Arbeit ein Verlag macht, habe ich mich sofort hingesetzt und die Änderungsvorschläge kontrolliert. Insgesamt nichts Wildes, nur Kleinigkeiten, sodass ich nach einer knappen halben Stunde die Datei mit den bestätigten Änderungen bzw. Änderungsvorschlägen meinerseits zurückschicken konnte.

Bald erscheint die Anthologie! Ich freue mich schon darauf. 🙂

Projektübersicht – 17.01.2018

Hallo, heute habe ich wieder eine neue Übersicht für dich. Wenn du sie mit der vom 8. Januar vergleichst, kannst du sehen, dass sich etwas getan hat.

Bei der Fabeltier-Ausschreibung bin ich beim selben Status geblieben, allerdings warte ich lediglich noch auf die Beurteilung einer Testleserin. Ich möchte gerne wissen, ob die Geschichte verständlich und logisch ist, auch wenn man nicht die Autorin ist, die weiß, was sie ausdrücken will. 😉 Die Geschichte selbst steht also und ich bin zufrieden mit ihr.

Die Geschichte der Zeitreise-Ausschreibung steht, jedoch erfordert sie enorm viel Überarbeitungszeit. Ich arbeite seit einer knappen Woche daran, Worte hin und her zu schieben, unnötige Worte zu killen, lasche Worte gegen Worte mit Kraft zu tauschen … Diese Geschichte ist eine wahre Herausforderung, aber – und das ist pervers! – ich habe Spaß dabei. 😀

Die Geschichte für die Ausschreibung Horror Musica Daemonica ist in ihrer Rohfassung fertig. Rohfassung bedeutet, dass sich da noch ein wenig bis sehr viel ändern kann, bevor ich wirklich mit den Wortklaubereien des Überarbeitungsprozesses beginnen kann. Aber ich befinde mich demnächst definitiv bei der Überarbeitung, sobald die Zeitreise-Geschichte bei den Testlesern liegt. Der Schreibprozess an sich ist beendet und glaub mir, ich bin froh darüber. Diese Geschichte bewegt sich im Horror-Genre und Horror ist für mich der blanke Horror. (3x das Wort Horror in einem Satz, das soll mir mal einer nachmachen! 😀 ) Es ist so schwer, zu ermessen, ob eine Geschichte gruselig ist oder nicht, wenn sie aus der eigenen Feder stammt. Hier bin ich also wieder sehr von den Rückmeldungen meiner Testleser abhängig, um das Potential der Geschichte einschätzen zu können.

Soviel zum aktuellen Stand meiner Arbeiten, was auch der Grund ist, weshalb ich mich hier im Moment etwas rar mache. Beiträge schreiben UND an meinen Projekten arbeiten – das verträgt sich nur bedingt. 🙂

Projektübersicht – 08.01.2018

Hallo, ich habe hier etwas für dich. Es ist eine Übersicht aller laufenden und geplanten Projekte für dieses Jahr und wie weit ich in der Bearbeitung vorangekommen bin. Vorne steht der Name des Projekts und das Abgabedatum, falls es eines gibt. Dahinter stehen die einzelnen Arbeitsschritte. Grün bedeutet erledigt, Orange ist in Arbeit und Rot muss noch begonnen werden. Ich werde regelmäßig den Status updaten, damit du einen Überblick über meine Aktivitäten behälst.

 

Veröffentlichung in „The P-Files“!

Geschafft!!! (Wo ist nur der Smiley, der die Arme vor Freude hochreißt, wenn man ihn braucht?) Eine meiner Geschichten wurde aufgenommen! Mit diesem Ergebnis hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Immerhin gab es 298 Konkurrenzgeschichten. Aber ich habe mich durchsetzen können. Ich freue mich wahnsinnig.

Als nächstes muss ich den Autorenvertrag ausfüllen und unterschrieben an den Talawah Verlag schicken. Geht morgen zur Post, ausgedruckt ist er schon. 😉

Auf eine gute Zusammenarbeit, lieber Herausgeber und Talawah Verlag!

Zwischenstand „The P-Files“

Was für ein Lob! Der Verlag sagt, dass wundervolle Geschichten unter den Einsendungen sind. Da bin ich schon stolz, nur dabei zu sein.

Nach den U-Files (Unicorn/Einhorn) und den P-Files (Phönix) folgen jetzt die A-Files. Die große Frage: Welches Fabeltier beginnt im Englischen mit einem A? Noch habe ich keine Ahnung, aber ich habe mir schon vorgenommen, die Fabeltiere über einen Übersetzer laufen zu lassen. Ich bin ja soooo neugierig!

Zwischenstand „The P-Files“

2018 fängt gut an. Da prüfe ich meinen Facebook-Account und schon springt mir die erste Ankündigung ins Auge. Du erinnerst dich? Ich habe zwei Geschichten für diese Ausschreibung eingereicht. Nun beginnt wieder der spannende Teil. 300 Kurzgeschichten zu sichten, das ist nicht ohne. Meinen Respekt dafür, dass der Verlag es innerhalb von zwei Wochen schaffen will, wobei ich mich natürlich darüber freue. Umso schneller weiß ich Bescheid, ob es eine meiner Geschichten in die Anthologie geschafft hat.