So schnell habe ich schon lange keine Anthologie mehr ausgelesen. Dabei ist diese echt ein Schwergewicht. Ich habe mich aber auch tierisch gefreut, als ich mein Autorenexemplar vom Verlag erhielt, und war sehr gespannt, was meine Kollegen aus der Vorgabe gezaubert hatten. Als ich überlegte, worüber ich schreiben könnte, war ich nämlich leicht verzweifelt. Was sollte ich über einen Sexdämon schreiben, ohne das Offensichtlichste zu thematisieren – Sex? Wäre schließlich ziemlich langweilig, wenn es in allen Geschichten nur um das Eine ginge.
Ich wurde sehr positiv überrascht. Natürlich kamen die wenigsten ganz ohne Sex aus. Das Thema hatte ich auch nicht ganz umschiffen können, obwohl es bei mir nur Mittel zum Zweck war. Aber die Anthologie rutschte dabei nicht in die erotische Sparte ab, sondern blieb auf einem seriösen und dennoch unterhaltsamen Niveau.
Generell kommen mir die Geschichten abwechslungsreicher vor als in den vorangegangenen Files. Da beobachte ich seit The U-Files: Die Einhorn Akten eine stetige Steigerung der Qualität. Das finde ich echt super, sorgt allerdings auch dafür, dass ich echt keine Ahnung habe, welche der Geschichten mein Liebling ist. Ein echtes Luxusproblem! 😅
Ich fühlte mich mit dem Thema, das mir anfänglich solche Bauchschmerzen bereitete, letztlich als Leserin sehr wohl. Wo ich Anthologien normalerweise mit Pralinenmischungen vergleiche, bei denen immer eine Sorte dabei ist, die man nicht mag, ist diese hier einfach mit einer Packung Mon Chéri gleichzusetzen. Für mich die edelste Praline, die ich kenne.
Ich hatte vor ein paar Jahren den ersten Teil zu diesem Buch gelesen und war begeistert gewesen. Vieles war eine Offenbarung für mein noch unwissendes Autoren-Ich. Vermutlich habe ich mich wegen dem ersten Teil extrem gebessert, einfach weil ich verstanden hatte, dass das Schreiben ein Handwerk ist, das man lernen kann. Wegen dem Autor dieses Buchs habe ich anschließend viel gelernt.
Hier folgt mein Rückblick zum zweiten Buch der Eve Dallas Reihe, den ich geschenkt bekam. Es handelt sich dabei tatsächlich um den 13. Teil, spielt also spürbar später als der 7. Teil, den ich kürzlich hier vorstellte.
Langsam sehe ich ein Ende auf meiner Liste der gelesenen Bücher, die ich hier vorstellen will. Ich bin mit zwei weiteren Büchern aber auch schon wieder fast fertig … 😅
Schon wieder ein Leserückblick – man erkennt sofort, worauf sich meine aktuelle Freizeitbeschäftigung konzentriert.
Und der nächste Leserückblick. Heute Der Gott der Rosen und der Dornen von Nana Chiu.
Es ist wieder Zeit für einen Leserückblick! Ich liebe es ja, über tolle Bücher zu berichten. Deshalb bin ich total froh, dass ich gerade so viele Bücher ausgelesen habe. Mit 72 Seiten ist diese Novelle aber auch schnell gelesen.
Unter normalen Umständen hätte ich das Buch wohl nie gelesen. Thriller finden eher selten meinen Geschmack. Nicht, dass ich sie nicht mag, aber ich bevorzuge andere Genres und wähle Thriller daher sehr kritisch aus. Außerdem sticht das weiße Cover nicht gerade hervor und ich gehöre nun einmal zu denen, die ein Buch nur dann in die Hand nehmen, wenn das Cover mich anspricht. Bei diesem Buch ist das Ohr eingestanzt. Ich strich beim Lesen ständig über die Silouette. Sowas gefällt mir durchaus. Aber das hätte nie gereicht, um mich darauf aufmerksam zu machen. Man hatte es mir mitgebracht, weswegen es auf meinem Stapel ungelesener Bücher landete.
Ich habe dieses Buch 2016 oder 2017 begonnen, zu lesen. Es ist eigentlich gar nicht so dick und natürlich gibt es viele Bilder, die verdeutlichen sollen, was die niedergeschriebene Theorie meint. Ich war damals in der falschen Verfassung, um mich mit der trockenen Theorie zu beschäftigen. Vielleicht hätte es geklappt, wenn die Erklärungen nicht so trocken gewesen wären. Deshalb lag das Buch eine ganze Weile herum, weil mich die ersten Seiten gelangweilt und abgeschreckt hatten.
Schreck lass nach, will die ein Baby? 😲