Mit einem Mal ging es ganz schnell. Die letzten beiden Kapitel ließen sich gestern so rasch herunterschreiben, dass ich selbst überrascht war, als ich den letzten Punkt diktierte. Nach etwa sieben Monaten der Vorbereitung und des Schreibens ist es mit insgesamt 116.858 Wörtern und 427 Normseiten mein längster Roman. Dabei handelt es sich nur um die Rohfassung, von der ich weiß, dass an einigen Stellen Beschreibungen fehlen werden. Wahnsinn! Damit hätte ich letztes Jahr im August, als ich mit der Planung begann, nicht gerechnet. Als ich die Tarotkarten zur Inspiration legte, wollte ich einen eher kurzen Roman mit 50.000 bis 80.000 Wörtern schreiben. Stattdessen brach ich meine Rekorde spielend und ohne dass es mir wirklich bewusst war.
Die Geschichte lässt mich mit einem zufriedenen Gefühl zurück. Im Moment glaube ich nicht, dass ich große Änderungen vornehmen muss, was bei meinem Drachenroman anders war. Ich habe heute damit begonnen, den Text korrekturzulesen. Dragon hat teilweise die Verben falsch konjugiert aufgeschrieben oder völlig falsche Wörter benutzt, die nur teilweise ähnlich klingen. Die Verben habe ich ignoriert, um meinen Erzählfluss nicht unnötig zu stören. Falsche Wörter habe ich korrigiert, wenn sie mir auffielen. Das war nicht immer der Fall. Beim Diktieren lassen sich die Nägel wunderbar lackieren. 😉 Es ist aber auch eine gute Gelegenheit, die Geschichte noch einmal als Ganzes zu betrachten und ihr Potential vielleicht besser einschätzen zu können, ehe ich sie an meine Alphaleser herausgebe. Die warten schon gespannt darauf, mit dem Lesen loszulegen.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich wurde ausgerechnet im November damit fertig und da hatte ich keine Zeit, es dir vorzustellen.
Endlich ist es soweit! Bald wissen wir, wer gewonnen hat. Leider kam die E-Mail mit der Aufforderung zur letzten Abstimmung erst am 15. Oktober bei mir im Postfach an. Ein computerfreies Wochenende und viel Trubel am Montag und Dienstag sorgten dafür, dass ich mich erst heute mit der Mail beschäftigen konnte. Dumm gelaufen. So konnte ich nicht auf die Wahl aufmerksam machen und auch selbst keine Stimme abgeben.
So schnell habe ich schon lange keine Anthologie mehr ausgelesen. Dabei ist diese echt ein Schwergewicht. Ich habe mich aber auch tierisch gefreut, als ich mein Autorenexemplar vom Verlag erhielt, und war sehr gespannt, was meine Kollegen aus der Vorgabe gezaubert hatten. Als ich überlegte, worüber ich schreiben könnte, war ich nämlich leicht verzweifelt. Was sollte ich über einen Sexdämon schreiben, ohne das Offensichtlichste zu thematisieren – Sex? Wäre schließlich ziemlich langweilig, wenn es in allen Geschichten nur um das Eine ginge.
Hörst du das Rauschen von Flügelmembranen, die auf den Windströmen gleiten? Sie sind unterwegs! Am Dienstag kamen die Bücher von der Druckerei beim Talawah Verlag an und wurden bereits für den Versandt an die Vorbesteller vorbereitet. Heute ist die offizielle Erscheinung und manch ein Leser darf sich schon über das tolle Buch in seinem Briefkasten freuen. Ich wünsche ihnen viel Spaß beim Lesen.
Was gehört noch zu Hexen und Hexern? Richtig, Flüche! Normalerweise kennen wir es so, dass sie jemanden verfluchen, der ihnen auf die Füße getreten ist. In dieser Romanreihe dreht sich jedoch alles um einen Fluch, der schiefgelaufen ist.