Projektübersicht – 03.02.2019

Puh, der Januar hatte es in sich. Da war ich am Anfang des Jahres doch zu optimistisch. Ich hatte geglaubt, dass ich im Januar doch locker 20.000 Worte an meinem Roman schreiben kann, wenn ich im November 50.000 schaffe. Na ja, zum Ende des Monats wurde es recht eng. Ich hatte meinen Kalender etwas unterschätzt. Zwei bis vier Mal die Woche Sport und die sonst so anfallenden Termine haben mir an einigen Tagen keine Zeit zum Schreiben gelassen – jedenfalls nicht in meiner Komfortschreibzeit, wenn ich allein Zuhause bin und ungestört arbeiten kann. So musste ich an den letzten Tagen des Januars noch einmal Gas geben, aber ich habe es geschafft! 😀
Auch die Planung für die erste Kurzgeschichte steht, sodass sie nur noch geschrieben werden muss. Ich möchte nur gerne vorher meinen Roman beenden. Sollte doch machbar sein, oder? 🙂 Immerhin ist dort erst Ende Mai Abgabe und ich rechne mit 20.000 bis maximal 40.000 Worten, die ich noch für den Roman schreiben muss. Ok, es wird wieder sportlich, aber … Ich will es so! 😀
Nebenbei juckt es mir in den Fingern, etwas so phantastisches wie die Herbstlande aus dem Low Verlag zu schreiben. Das Buch hat mich unheimlich begeistert und ich will sowas Bezauberndes auch schreiben können. Aber mein Plan sieht etwas anderes vor … Die Überarbeitung meiner beiden Romane, erst der ältere und dann der aktuelle. *seufz* Mehr Zeit, um mir Gedanken darüber zu machen, wie ich ein solches Kunststück wie die Herbstlande erschaffen soll, ohne es zu kopieren. 😢

„German Kaiju“-Lesung auf der Leipziger Buchmesse

Marc Hamacher vom Leserattenverlag hat fleißig Einladungen geschickt. Ich freue mich, dass er dabei an mich gedacht hat. Leider ist die Leipziger Buchmesse für mich zu weit weg, aber für alle, die in der Nähe wohnen oder den Besuch der LBM schon seit Monaten geplant und somit auch ein Hotel rechtzeitig gebucht haben, empfehle ich sein Programm. Dieser kleine Verlag hat echt was drauf.

Die Unschuld in Person

Sind die zwei nicht süß? Aber traut ihren lieben Gesichtern nicht! Die Beiden haben es faustdick hinter den Ohren und die Situation ausgenutzt, dass ich krank bin. Na ja, und dass ich gerade so in den Käfig schauen kann.
Suri, die weiße Hamsterdame, hat sich angewöhnt, tagsüber an den Gittern zu stehen, weil sie dann viel mehr zu fressen abstauben kann, als wenn sie sich artgerecht verhält. Seit ein paar Monaten schimpfe ich immer mit ihr, dass sie ihr erbeutetes Futter doch bitte nicht im Klo lagern soll. Sie hat genügend Häuser in diesem Hamsterpalast und genügend Streu, um es notfalls auch zu verbuddeln. Seit einem guten Monat wird das Futter von mir noch mehr rationiert, damit sie auch mal das gebunkerte fressen kann.
Gerade ging ich am Käfig vorbei. Üblicher Anblick: Die Kleine steht am Gitter. Ghizmo, der stramme Bursche neben ihr auf dem Foto, steht ähnlich wie auf dem Foto auf seinem Balkon und beobachtet sie. Ich unterbreche mich mitten in meiner Standardantwort, dass sie erst am Abend etwas kriegt und ansonsten ja genug in ihrem Klo liegt. Stattdessen stelle ich mich auf die Zehen, um mir das Klo besser anzuschauen. Kein Futter drin? Ich greife mir das Klo und grabe mit der kleinen Schaufeln zum Säubern darin herum. Kein Futter. Tatsächlich. Auch nicht in ihrer Schlafecke. Geht ja nicht, dass meine Suri verhungert. Ich gebe ihr also einen Bananenchip aus ihrem Futter und bin gerade am Suchen, welche Leckerei aus ihrem Hamsterfutter ich ihr noch geben kann, bevor es offiziell Abendessen gibt, da fällt mein Blick auf eines ihrer Häuser. Ratet mal, wohin das Futter umgezogen ist. Vor und in das Häuschen. Und Ghizmo hat sie gedeckt! Kein Wunder, gibt es für ihn doch auch ein Leckerchen, wenn ich die Kleinen gefüttert habe (unter Suri wohnen noch zwei Chinchillas), damit er nicht eifersüchtig wird. Zähneknirschend bekam er sein Leckerchen …
… und ich dieses Beweisbild meiner zwei Betrüger.

Tja, andere Autoren besitzen Autorenkatzen, die ihnen sagen, wann es Zeit für eine schöpferische Pause ist. Ich habe einen Autorenkater, der sich das Zuhören, wenn ich ihm mein neuestes Werk vorlese, bezahlen lässt – notfalls durch Gaunereien. Und ich habe einen Autorenhamster, der dabei fleißig hilft. 😀

Projektübersicht – 13.01.2019

Heute kommt die erste Übersicht für das neue Jahr. Manches aus dem alten Jahr musste mit nach 2019, wie z. B. die Ausschreibungen, bei denen ich noch auf Rückmeldung seitens der Verlage warte. Mein aktuelles Romanprojekt ist dieses Jahr auch schon wieder um gute 8.000 Worte gewachsen und das, obwohl ich nur wenig Zeit zum Schreiben hatte. Ich weiß nicht, wo die alle herkommen, aber ich stecke bis über beide Ohren im Terminwahnsinn fest. 😀 Trotzdem habe ich in diesem Monat bereits das Minimum schreiben können, das ich mir selbst auferlegt habe, und ich bin optimistisch, dass ich noch ein paar freie Tage finden werde, an denen ich mich um meine Projekte kümmern kann. Ich bin auf jeden Fall stolz auf die bereits erbrachte Leistung. Gerade weil ich trotz aller Erfolge noch ziemlich am Anfang meiner Autorenkarriere stehe, ist das nicht selbstverständlich für mich.
Auch das Lektorat für die Arndt-Märchen-Anthologie konnte ich bereits zurückschicken. Wenn die Verlegerin damit zufrieden ist, muss ich voraussichtlich nur noch die Druckfahnen kontrollieren und kann mich anschließend darauf freuen, das nächste Buch mit mir bald in Händen halten zu können.

Zwischenstand „Arndts Märchen“

Da sieht man, wer mit Herzblut bei der Sache ist. Mitten in der Nacht wird beim Machandel Verlag noch gearbeitet und auf Facebook gepostet.
Heute kam meine lektorierte Geschichte zurück. Die Frage, was ich voraussichtlich die nächsten Tage schreibtechnisch tun werde, ist damit beantwortet. Mein aktueller Roman wird für kurze Zeit auf Eis gelegt, damit er schön frisch bleibt, und ich werde über das Lektorat schauen, um die Geschichte so schnell wie möglich wieder zurückzuschicken. Ich freue mich schon darauf, die neue Anthologie in Händen zu halten und lesen zu können!

Ausschreibung „Waypoint FiftyNine“

Da macht der Günther Kienle uns auf Facebook so den Mund wässrig und heraus kommt etwas, das auf den ersten Blick mehr mit ScienceFiction als mit Fantasy zu tun hat, auch wenn in der Ausschreibung drinsteht, dass auch Fabelwesen in der Kneipe gern gesehene Gäste sind. Ich schaue mir gerne StarTrek mit Captain Kirk oder Captain Picard an und Raumschiff Voyager ist einfach mein Favorit, aber selbst SciFi schreiben? Hmm, nö, da muss man doch mit so vielen schwierigen Begriffen herumwerfen wie z. B. Antimaterieantrieb oder Schwerkraftpuffer … Das ist so technisch.
Trotzdem … Es ist der Leseratten Verlag und ich will seit der letzten BuCon dort etwas veröffentlichen, weil mir die Schnittergarn-Anthologie so gut gefallen hat und ich nach der Lesung einfach einen Narren an deren Verleger gefressen habe. Da werde ich wohl in den sauren Astroapfel beißen und mir etwas einfallen lassen müssen. Ich muss meine Fantasie „nur“ etwas mehr anzapfen als sonst. Eine Herausforderung also. Akzeptiert!