Die Ausschreibung „The A-Files“ ist vorbei. Nun heißt es wieder warten und hoffen. Habe ich Glück? Welche meiner Kollegen schaffen es hinein? Das Jahr fängt spannend an!
Frohes neues Jahr!
Guten Abend! Kommst du nachsehen, wie der Fantasy-Wald sich für Silvester vorbereitet? Sieht doch toll aus. Überall die Sterne auf den Astspitzen. Aber warte ab, wenn der Fantasy-Wald das neue Jahr einläutet. Dann sausen die Sterne zurück in den Himmel, dass die Funken in allen erdenklichen Farben nur so sprühen, und explodieren in tausende kleinere Sterne, die sich wiederum teilen. Das wird spektakulär aussehen.
Passend dazu habe ich mir auch schon meine Vorsätze für 2019 überlegt und bereits begonnen, diese umzusetzen. Ich finde, die besten Pläne geht man direkt an. Ziele sollten sich nicht nach einem Datum richten. Aber ich finde es gut, wenn man das Jahresende zum Reflektieren des alten Jahres nutzt.
Bei mir bedeutet das folgendes:
- Mehr und organisierter schreiben.
- Meinen aktuellen Roman beenden und anschließend ihn und den vorherigen Roman überarbeiten.
- Sofern es zeitlich noch in das Jahr hineinpasst, will ich die überarbeiteten Romane an Testleser geben. (Je nachdem, wie schnell das vonstattengeht, will ich die Kommentare der Testleser einarbeiten und mich mit den Romanen bei passenden Agenturen bewerben. Aber da bin ich skeptisch, ob das noch klapp.)
- Aktuell gibt es vier interessante Anthologie-Ausschreibungen, an denen ich teilnehmen möchte. (Ich will auch 2019 ein paar Veröffentlichungen erreichen, um mir selbst zu bestätigen, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.)
- Falls es noch in 2019 hineinpasst – ich habe da ja schon einiges vor –, will ich auch noch ein neues Projekt beginnen. Ehrgeizig bin ich ja schon.
Da das Leben nicht nur aus Schreiben besteht, will ich mir auch regelmäßiger etwas Gutes tun. Weiterhin regelmäßig Sport, aber auch Freizeitaktivitäten (Kino, Spieleabende, gesellige Abende mit großem Essen …) und Hobbies (malen, basteln, stricken und häkeln), die ich 2018 doch ziemlich vernachlässigt habe. Es bedeutet zwar im ersten Schritt weniger Zeit zum Schreiben, aber es kann sich auf meine Schreibproduktivität durchaus positiv auswirken. Nicht nur, weil ich neue Dinge sehe und erlebe, die ich in meine Geschichten einfließen lassen kann, sondern weil sich auch meine Konzentration steigern kann.
Damit einhergehend will ich wieder so viel wie möglich lesen. Nicht nur Romane und Kurzgeschichten, sondern auch Fachlektüre. Ein Autor lernt einfach nie aus und das Lernen hält den Kopf auf Trab und erweitert den Horizont.
Hast du dir denn auch schon über 2019 und deine Ziele Gedanken gemacht? Wenn nicht, ist ja noch Zeit. Du musst ja nicht Schlag 01.01.2019, 00.00 Uhr, damit beginnen. Selbst wenn du erst im März oder September dieses Thema angehst, ist es noch rechtzeitig. Egal, wie du dich entscheidest, ich wünsche dir ein fröhliches 2019!
Frohe Weihnachten!
Hey, was machst du denn bei dem Wetter im Fantasy-Wald? Nicht, dass ich mich nicht darüber freue, aber es REGNET. Was, ich? Ich muss doch herkommen. Ich muss dafür sorgen, dass es hier auch ordentlich aussieht. Da spielt mir der Regen gerade in die Hände, spült den Schmutz von den Zweigen und friert bald als eindrucksvolle Eiszapfen an den Tannen, damit die Sterne sich darin spiegeln können. Wir haben schließlich fast Weihnachten und irgendwas muss ich doch tun, um zu begründen, weshalb ich den ganzen Monat schon faulenze. Bis auf die A-Files-Geschichte, die ich nur noch überarbeiten und abschicken musste, habe ich an nichts gearbeitet. Ich schätze, ich brauchte nach dem NaNo wirklich eine Pause.
Dafür soll es im Januar wieder ernsthaft weitergehen. Immerhin dreht sich mein aktuelles Projekt um Drachen. Wenn ich mich so umsehe, könnten sich hier ruhig auch ein paar Drachen tummeln. Die würden den Wald mit ihren schimmernden Schuppen sicher noch etwas aufpeppen. Jedenfalls … Stell dir vor, du wirst von deiner großen Liebe enttäuscht, indem sie jemand anderen heiratet. Ausgerechnet jemand, der die Macht hat, dich aus deinem Zuhause zu vertreiben. Von einem Moment auf den anderen verlierst du einfach alles und musst zusehen, wo du ein neues Zuhause findest. Aber auch das gestaltet sich als schwierig, da sich niemand darum reißt, einen Ausgestoßenen aufzunehmen. Niemand gibt dir eine Chance, bis du ein Volk aufstöberst, von dem du geglaubt hast, es sei nur ein Märchen. Dieses Volk kann sich in Drachen verwandeln. Was würdest du tun, wenn dir dieses Kunststück auch gelingen würde? Wärst du einfach zufrieden, eine Heimat gefunden zu haben? Oder würde die Wut über die unfaire Behandlung in deinem alten Zuhause dich zurücklocken und Rache nehmen lassen? Ja, genau darum geht es in der Geschichte, an der ich seit Oktober arbeite. Da gibt es viele Möglichkeiten, was alles geschehen kann. Aber bis ich alles aufgeschrieben habe, werden wohl noch ein paar Wochen vergehen, und bis die Geschichte vorzeigbar ist, noch einige Monate. Schade eigentlich. Ich würde sie gerne einfach nur lesen. Du nicht auch?
So, die Eiszapfen sehen gut aus. Gehen wir nach Hause. Ich wünsche dir frohe Festtage, falls wir uns nicht mehr sehen!
Rezension „The P-Files“
*quietsch*!!! Ich bin auf Lovelybooks über die Rezensionen der P-Files gestolpert. Die Rezensentin hat zu jeder Kurzgeschichte etwas geschrieben und sich somit sehr viel Arbeit und Mühe gemacht. Und … Sie mag meine Geschichte! Sie zählt zu einer ihrer Lieblingsgeschichten in der Anthologie! Hach, davon leben Autoren wirklich. Nicht von dem Geld, das sie für ihre Arbeit bekommen, sondern von der Liebe anderer zu den Geschichten.
Projektübersicht – 07.12.2018
Hallo, seit langem komme ich endlich wieder dazu, eine Übersicht über meine Projekte zu geben.
Die Geschichte für die Ausschreibung „A-Files“ steht und ich warte aktuell auf Rückmeldung, wie sie generell und meine Hauptfigur speziell wirken. Ich habe mich an einem komplett neuen Stil versucht. Meine Figur ist ziemlich frech und ich weiß nicht, ob das gut ankommt. Wenn ja, kann die Geschichte an den Verlag raus. Ansonsten muss ich nochmal ran und überarbeiten.
Die Ausschreibung „Zeitreise mit Gefühl“ scheint vom Verlag gestrichen worden zu sein. Ich weiß nicht, wieso. Es gibt keine Informationen dazu auf der Verlagsseite oder ich konnte sie zumindest nicht finden. Aber ich sehe es positiv. So habe ich mehr Zeit für meinen aktuellen Roman.
Dieser (Drachenherz ist nur ein Arbeitstitel und als Roman bereits vergeben) hat durch den NaNo schon ein stattliches Wortgewicht, doch ich befinde mich aktuell erst bei Kapitel 8 von 21. Ein normaler Roman umfasst etwa 80.000 Worte. So wie es sich bisher entwickelt, rechne ich mit mindestens 150.000 Worten für die gesamte Geschichte. Somit könnte eine Bekannte Recht behalten. Ich hatte Angst, dass der von mir erdachte Stoff nicht ausreichen könnte, um einen Roman zu füllen, und sie sagte zu mir, dass ich aus dem Konzept einen Dreiteiler schreiben könnte. Dieses Projekt wird wohl mindestens ein Zweiteiler, obwohl ich es darauf überhaupt nicht angelegt habe. Im Gegenteil, es war mir oft unverständlich, wie die Leute schon gleich einen Dreiteiler hatten planen können. Und nun ist mir etwas Ähnliches aus Versehen passiert.
Der Roman mit dem Arbeitstitel Naroa befindet sich aktuell bei meiner Schwester, damit sie mir ihre Meinung dazu als Leser sagen kann. Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bevor sie mir Feedback geben kann. Ich bin froh, dass ich mich mit Drachenherz solange beschäftigen kann. Ansonsten würde ich sie wohl täglich nerven, wie weit sie schon ist.
Das Kinderbuch-Projekt liegt immer noch ziemlich auf Eis. Die Autorin, die das Projekt mit mir zusammen angehen will, steckt mitten in Brotjob und Arbeit an einem Roman und kann nicht noch einen weiteren Zeitfresser füttern. Das ist ok für mich. Ich habe ja Drachenherz. Ich konzentriere mich auch gerne immer nur auf ein Projekt, weil ich mir einbilde, mich dann besser hineinversetzen zu können, als wenn ich zwischen den Projekten springe.
So viel zum aktuellen Stand. Ich werde zusehen, dass ich spätestens zum Jahreswechsel einen neuen mitteilen kann. Es soll sich noch manches ändern. 🙂
Mein erstes Interview
Lesekatze hat auf Facebook ein Interview mit mir gepostet. Hier die Links zu den einzelnen Teilen. Unter Teil 4 findest du ein Gewinnspiel, in dem ich ein kleines Weihnachtsgeschenk in den Lostopf gebe.
6. und letzter NaNoWriMo-Bericht
Es ist offiziell! Das Wunder ist wirklich geschehen – in Form vorgestellter Tritte meiner Wenigkeit in mein Sitzfleisch. Soll mal jemand behaupten, ich hätte nicht genügend Fantasie. 😉 Ich beende den NaNo mit 50.058 Worten und gönne mir den Luxus, heute keinen Bock mehr aufs Schreiben zu haben. Meine Figuren werden mich voraussichtlich ein ganzes Wochenende nicht zu Gesicht kriegen. Ich brauche Erholung von ihnen, nachdem ich ihnen so auf der Pelle gelegen habe. Trotzdem freue ich mich schon auf die kommenden zwölf Kapitel und ich bin meinen Figuren auch dankbar, weil sie so interessant sind, dass sie mich trotz vieler schreibfreier Tage und Selbstzweifeln durch den NaNo getragen haben.

Leserunde „Bilder einer Ausstellung“
Auf Lovelybooks findet eine Leserunde zu „Bilder einer Ausstellung“ statt, in der auch meine Geschichte „Ignoranz stirbt nie“ nicht zu kurz kommt.
5. NaNoWriMo-Bericht
Hallo. Ja, ich fordere das Schicksal heraus und mache für heute Feierabend. Nach 5.212 Worten! Morgen ist der letzte Tag des NaNos und ich bin einfach optimistisch, dass ich die noch fehlenden 2.251 Worte bis zum Nachmittag schaffe.
Und dann? Das weiß ich noch gar nicht so genau. Ich will die erreichten 50.000 Worte für meinen Roman feiern. Vielleicht schnapp ich meinen Mann und wir gönnen uns ein Eis in unserer Eisdiele? Einfach, weil ich mich jetzt schon so sehr über das Erreichte freue. Es ist jedes Jahr harte Arbeit, diesen unbezwingbar wirkenden Berg, den diese magische Zahl darstellt, zu bezwingen, aber dieses Jahr empfand ich es als besonders schwierig, weil mein Privatleben auch einige Überraschungen bereit hielt. Im Dezember will ich es etwas ruhiger angehen lassen. Ich liebe die Vorweihnachtszeit. Sie ist so voller glücklicher und fröhlicher Verheißungen. Aber ich will auf jeden Fall dran bleiben, um das Gefühl für die Geschichte nicht zu verlieren. Es müssen ja nicht gleich weitere 50.000 Worte sein. 20.000 würden doch vollkommen reichen. Das bedeutet zwar, dass ich voraussichtlich noch den gesamten Januar an diesem Projekt arbeiten werde, wenn nicht sogar länger, denn ich befinde mich gerade erst in der Mitte der Geschichte, aber so schlecht finde ich das auch nicht. Ich habe Spaß daran, meine Figuren auf ihrem Weg, gepflastert von Misserfolgen, Missverständnissen und Verwirrungen zu begleiten.
Kommenden Monat werde ich auch versuchen, einen kleinen Einblick in diese Geschichte – und wie ich auf die Idee zu ihr gekommen bin – gewähren. Wenn die Zeit reicht und ich es nicht vergesse. Das kann durchaus passieren, wenn ich den Kopf voller Fantasien habe. 😀
Nun, ich wünsche dir noch einen schönen Abend. Vielleicht treffen wir uns morgen schon wieder und ich kann dir erfolgreiche Neuigkeiten berichten.
4. NaNoWriMo-Bericht
Hallo, ich weiß es ist dunkel, aber ich musste jetzt kurz raus. Ich versuche, mein Wunder wahr zu machen und den NaNo zu gewinnen. Dafür arbeite ich hart, nachdem ich mir ein paar Tage frei genommen habe. Mittlerweile stehe ich bei 38.799. Es fehlen „nur“ noch 11.201 Worte. Ich muss jeden Tag rund 3.734 Worte schreiben, wenn ich mein Ziel noch schaffen will. Es ist machbar, aber ich kenne auch das Leben. Es zieht zu gerne Striche durch die Pläne.
Na ja, ich muss wieder nach Hause. Morgen geht es frisch ans Werk.