Neue Veröffentlichungen

Es ist kalt heute, aber die Sonne scheint so schön über den Fantasy-Wald, dass ich ihm nicht widerstehen konnte. Ich musste einfach mal meinen Laptop verwaisen lassen und herkommen. Während des NaNos erlaube ich mir solche Ausflüge ja eher selten, um mein avisiertes Ziel zu erreichen.

Weißt du, gestern hatte ich überraschend Post. Ein brauner Luftpolsterumschlag. Ich war völlig perplex. Aber dann las ich den Absender – Sperling-Verlag – und war mir gleich sicher, was ich darin finden würde. Voller Vorfreude öffnete ich den Umschlag und zog mein Autorenexemplar der Anthologie Grenzgänger hervor, die aus der Ausschreibung Fabeltiere entstanden ist. Später, wenn ich wieder Zuhause bin, werde ich einiges auf meiner Facebook-Seite noch aktualisieren müssen. Das Cover muss in den Header gepackt werden und ich will das Buch natürlich auch in meinen Veröffentlichungen vorstellen, damit du es leicht bei dem Buchhändler deines Vertrauens finden bzw. bestellen lassen kannst, wenn du es lesen willst. Die Veröffentlichungsliste ist schnell aktualisiert, aber die Arbeit mit gimp – mein Grafikprogramm – gestaltet sich immer noch etwas … schmerzhaft. Ich habe bei der Arbeit das Gefühl, mir die Hände zu brechen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, aber in der Grafik steckt viel Mühe.

Deshalb mache ich mich nun auch auf den Heimweg. Wird ja auch schon bald wieder dunkel und ich will die Grafik heute noch fertigstellen, damit ich mich morgen wieder voll und ganz auf den NaNo konzentrieren kann.

3. NaNoWriMo-Bericht

Aktuell stehe ich bei 26.552 Worten. Ich sollte 30.006 Worte haben, aber ich muss den Durchhänger aus der vergangenen Woche erst noch ausbügeln. Ich bin noch nicht zu meiner ursprünglichen Form zurückgelangt, aber immerhin schreibe ich weiter. Damit habe ich diese Woche fast 8.000 Worte geschrieben, worauf ich verdammt stolz bin. Selbst wenn ich es nicht schaffen sollte, den Rückstand aufzuholen, werde ich zum Ende des Monats trotzdem ein ziemlich umfangreiches Manuskript besitzen – und es war von Anfang an klar, dass die 50.000 Worte vom NaNo nur ein großer Teil meiner Geschichte ausmachen werden. Ich strebe die für einen Roman nötigen 80.000 an. 😉 Ich werde also auch im Dezember noch an diesem Projekt arbeiten.

2. NaNoWriMo-Bericht

Ich schätze, dieses Jahr werde ich zum ersten Mal nicht ins Ziel kommen. Zwar habe ich bereits 18.570 Worte geschrieben und müsste prinzipiell nur 18.337 Worte haben, aber im Moment ist der Ofen aus. Nicht, dass mich meine Geschichte nicht mehr fesseln oder ich nicht mehr hinter ihr stehen würde. Nein, da ist alles gut. Aber mit Motivation ist gerade Essig. Dabei hat es so gut angefangen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, verkrieche ich mich unter der Decke und ignoriere mein Scheitern.

1. NaNoWriMo-Bericht

Hallo, scheint heute nicht herrlich die Sonne? … Ich weiß, was du sagen willst. Ich sollte an meinem neuen Roman schreiben, statt hier faul im Fantasy-Wald herumzusitzen. Immerhin ist wieder NaNoWriMo! … Aber ich kann das erklären. Wirklich!
Ich war am Donnerstag und Freitag sehr fleißig und habe 8.084 Worte auf der Tastatur gerockt. Das ist genug, um am Wochenende faulenzen zu dürfen. Und als alte Zahlenjongleuse habe ich ausgerechnet, dass ich bei diesem Tempo schon am 20. November mein Soll von 50.000 Worten erreicht haben werde. Natürlich unter Beachtung, dass ich weiterhin an den Wochenenden untätig bleibe. Schreibe ich bis zum Ende des Novembers so weiter, knacke ich vielleicht sogar die 80.000-Marke, was bedeutet, dass ich mich dann bei dem verhältnismäßig üblichen Umfang eines Romans befinde.
Nicht wahr? Ich habe mir die Pause verdient. 😉

4. und letzter Teil meines Berichts über die diesjährige BuCon

Hallo! Heute erzähle ich dir, wie dieser wundervolle Tag auf der BuCon 2018 endete.

Nach der erwähnten Lesung musste ich mich schon wieder von Regine verabschieden, die sich auf den langen Heimweg machen wollte. So ging ich ohne sie in die Lesung des p.machinery-Verlags, in der die Anthologie Bilder einer Ausstellung veröffentlicht wurde. Ich hatte die Hoffnung, doch noch eine Lesung aus dieser Anthologie zu hören – immerhin wird oft dazu geraten, gar nicht aus dem Buch selbst vorzulesen, sondern sich einen Ausdruck in einer größeren, gut lesbaren Schrift vorzubereiten, um damit die Lesung zu bestreiten. Leider wurde ich enttäuscht und ich war zu erledigt, um die Lesung angemessen genießen zu können.

Ich bin danach schnell in die Halle mit den Verlagsständen gehuscht, um mich von Torsten und seiner Frau zu verabschieden. Die waren bereits dabei, ihren Stand abzubauen. Ich wollte sie nicht aufhalten. Deshalb hielt ich es kurz und machte mich anschließend auf den Heimweg. Zwei Stunden lang hing ich meinen Gedanken nach, die trotz des anstrengenden Tages zu begreifen versuchten, was ich alles erlebt hatte. Es war der reine Wahnsinn. Die perfekte Einsteigerveranstaltung für eine ambitionierte Jungautorin, die erst noch den Ernst ihrer Lage verstehen muss.

Jetzt heißt es: Nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse. Ich habe Blut gerochen und will jetzt daran lecken. Ich werde nun schauen, dass ich auch auf weitere Messen komme – möglichst auch, um selbst vorzulesen und bei meinen Verlagen an den Ständen zu stehen, um zu helfen, zu quatschen und Autogramme zu geben.

Aber ich habe auch noch ein weiteres Ziel im Auge. Ich habe ein neues Projekt begonnen, zu dem ich an anderer Stelle mehr berichten will. Dieses Projekt, in Verbindung mit meinen Erlebnissen auf der BuCon 2018, will ich ganz anders angehen. Ich plane, wirklich endlich etwas Großes zu veröffentlichen. Ein Roman. Es wird eine Weile dauern und viel Arbeit, aber der Ehrgeiz hat mich gepackt. Ich hoffe, er lockert seinen Griff nicht, damit ich dieses Ziel nicht aus den Augen verliere.

So viel zur BuCon 2018. Vielleicht treffen wir uns eines Tages ja mal in Dreieich und ich darf dir ein Autogramm geben.

3. Teil meines BuCon-Berichts …

Na, neugierig, wie es nach unserem Phönix-Treffen weiterging?

Als ich mich schließlich von ihnen trennte, um eine Kleinigkeit zu essen und beim Low-Verlags-Stand vorbeizuschauen, um ein paar interessante Bücher näher anzusehen und wohl auch zu kaufen, fiel mir der Abschied fast schwer. Zum Glück wussten wir alle, dass wir uns noch ein paar Mal über den Weg laufen würden. Lange konnte ich mich bei Torsten nicht aufhalten, sodass seine Beschreibungen zu den interessanten Büchern deutlich zu kurz kamen. Aber eine Autorenkollegin, Regine D. Ritter, die ich schon seit einiger Zeit übers Internet kenne, war angekommen und ich eilte zum Eingang, um sie endlich auch in der Realität kennenzulernen. So verbrachten wir die restliche Zeit bis zur nächsten Lesung in einem anregenden Gespräch. Wir Autoren können eben nicht nur schreiben, sondern auch fleißig quatschen.

Danach ging es gemeinsam in die Lesung der Geschichtenweber, die unter anderem den Grundstein für die Anthologie Bilder einer Ausstellung gelegt haben. Leider war trotz Veröffentlichungstermin 25. September 2018 noch kein Exemplar der Bilder einer Ausstellung verfügbar, sodass die Lesung ohne sie stattfand. Das fanden wir beide sehr schade, aber die Geschichten aus Dampf über Europa, Phantastische Sportler und Maschinen entschädigte uns.

Anschließend hatten wir eine Stunde Pause, die wir unterschiedlich nutzten. Regine holte ihre bestellten Bücher bei den Geschichtenwebern am Stand ab und ich vergnügte mich mit einem Kaffee. Nach drei Lesungen und den vielen Gesprächen war ich doch etwas erschöpft. Es war ja auch schon später Nachmittag.

Um 18.00 Uhr trafen Regine und ich uns wieder und gingen in die Lesung des Leseratten Verlags. Zwei Geschichten aus der Anthologie Schnittergarn wurden zum Besten gegeben. Ich hatte mich zwischendurch schon mit den drei Büchern zum Thema Herbstlande und der Anthologie Phantastische Sportler beim Low-Verlag eingedeckt, aber nach der Lesung kam – wie befürchtet – auch diese Anthologie in meinen Rucksack. Ich weiß gar nicht, wann ich das alles lesen soll, aber die Lesungen haben mir den Mund wässrig gemacht. Vor allem Schnittergarn kann ich jedem wärmstens ans Herz legen, der mal herzlich über den Tod lachen will.

Wie es danach weiterging, muss ich dir morgen erzählen. Ich muss schon wieder los.

2. Teil meines BuCon 2018-Berichts …

Hast du schon auf mich gewartet? Nun, dann will ich dich nicht lange auf die Folter spannen und gleich weitererzählen.

Zu gerne wäre ich auch in der anschließenden Lesung mit Geschichten aus der Anthologie Herbstlanden, ebenfalls vom Low Verlag, geblieben, aber es fand zeitgleich die Lesung der The P-Files: Die Phönix-Akten statt. Ich musste sie einfach hören, wo ich doch selbst mit einer Geschichte darin vertreten bin. Also wechselte ich einen Raum weiter, wieder in die vorderste Reihe, und wurde nicht enttäuscht. Es kam sogar ganz anders als erwartet. Zu Anfang warnte der Herausgeber Jörg Fuchs Alameda, dass Sitznachbarn in Flammen aufgehen könnten. Was für mich wie ein einleitender Witz klang, wurde brutaler Ernst. Mit dem nächsten Atemzug bat er nämlich die anwesenden Mitautoren der P-Files, doch bitte aufzustehen und sich zu erkennen zu geben. So war das nicht geplant!!! Ich stand mit vielen anderen Anwesenden auf und lächelte nervös in die große Runde, die sogar hinten stehen musste, weil es nicht genügend Stühle gab. War ich froh, als ich mich wieder setzen und damit den Schleier der Anonymität wieder überstreifen konnte! Auch wenn ich genau von solchen Momenten träume, so möchte ich doch darauf vorbereitet sein. Aber das ist kein Vorwurf an den lieben Jörg. Er ist einfach zu Recht stolz auf das Geschaffene und will es mit allen Beteiligten teilen. Dann ging es auch schon mit den Lesungen los. Markus Heitkamps Housten hat Probleme, Jessie Webers Das Phönix-Amulett, in der eine Nele vorkommt und die Nele Sickerl mit passenden Grimassen Leben einhauchte, Nele Sickerls atemlos gesprochenes Wiedertod und Jörg Fuchs Alamedas Die Geschwister Krems und das Erbe des einsamen Gottes endeten allesamt mitten in der Geschichte mit fiesen Kliffhangern. Zum Glück hatte ich diese Geschichten schon gelesen. Ich hätte sonst in die Tischplatte gebissen, die einen Meter vor mir stand.

Im Anschluss hatte ich vier Stunden Zeit, in der keine Lesung stattfand, in die ich reinwollte. Aber es war nicht so, als hätte ich irgendwo Däumchen drehend herumgehockt. Ich habe mich den P-Files-Autoren angeschlossen und die mir bisher unbekannten Mitautoren kennengelernt. Dabei durfte ich eine weitere Premiere erleben: Ich habe zwei Autogramme gegeben!!! Wow, beim ersten dachte ich noch, dass ich jetzt bloß nicht zittern darf, damit man die Signatur noch erkennen kann. Beim zweiten galt mein einziges Kopfzerbrechen der Überlegung, was ich denn Nettes dazuschreiben könnte. Das war eine super-tolle Erfahrung. Und dann schnatterten wir Phönix-Autoren, tauschten uns aus und hatten insgesamt viel Spaß. Ich bin jetzt sogar stolze Eigentümerin einer Grafik, die den Dämon aus Jörgs Geschichte darstellt – mitsamt Autogramm auf der Rückseite. Seine Partnerin hat das Bild echt toll hingekriegt und ich werde es in Ehren halten.

Jörg Fuchs Alameda, Jessie Weber Karatas, Markus Heitkamp und Nele Sickel – Autorin, das ist noch ein kleines Dankeschön an die liebe Aufnahme in die Runde und das große Lob für meine Geschichte! 💗 Ich bin stolz, es neben eure tollen Geschichten in die Anthologie geschafft zu haben.

Tja, ich muss wieder los. Bis morgen!

1. Teil meines Berichts über die BuCon 2018 in Dreieich … 💗

Hey, schön dich zu sehen. Magst du dich zu mir setzen? Hier in der Sonne ist es unheimlich entspannend. Vor allem nach dem vergangenen Wochenende. Ich habe ja so viel erlebt! Zum ersten Mal war ich auf der BuCon in Dreieich.

Auf dieser Buchmesse dreht sich alles um Phantastik und Science-Fiction. Die Verlage sind mit ihren Ständen vertreten, stellen ihr Bücherportfolio vor und – weil das natürlich nicht ausreicht – gibt es viele Lesungen, um in die Bücher reinschnuppern zu können. Fans können ihre Lieblingsautoren treffen und mitgebrachte oder frisch erstandene Bücher von ihnen signieren lassen.

Ich bin immer noch von den Eindrücken geflasht. Es ist so viel, dass ich gar nicht alles auf einmal erzählen kann. Aber das bedeutet auch, dass wir uns noch ein paar Mal treffen können, bevor das Schmuddelwetter und die Arbeit uns immer mehr im warmen Zuhause halten.

Zuerst habe ich den frühen Einlass genutzt, um mich umzusehen. Ich wollte vermeiden, später bei den Lesungen zuerst nach den Räumen suchen zu müssen und zu spät zu kommen. Und – ganz wichtig –, ich wollte Torsten Low und seine Frau vom Low-Verlag begrüßen. Gerade Torsten habe ich viel zu verdanken, auch wenn ich es bisher nicht in sein Verlagsprogramm geschafft habe. Die Begrüßung fiel eher kurz aus, denn schon um 11.00 Uhr startete das Lesungsprogramm und weder Torsten noch ich wollten die Lesung vom Low-Verlag verpassen.

Ich sicherte mir egoistisch einen Platz in der ersten Reihe und durfte die Siegergeschichte der Storyolympiade 2017/2018 mit dem Thema Maschinen anhören. Eine tolle Geschichte von Johannes Gebhardt, in der Maschinen fühlen können und einen freien Willen besitzen, was natürlich enorme Konflikte unter den Menschen schürt. Anschließend las Elea Brandt aus Phantastische Sportler eine witzige Kegelwettkampfgeschichte vor, in der der Teufel eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Torsten füllte die restliche Zeit der Stunde mit einer Kurzgeschichte aus der Anthologie Sternmetall. In ihr sind bulgarische Schriftsteller vertreten, was bedeutet, dass der Stil etwas anders als in Deutschland ist. Aber das tat der vorgelesenen Geschichte, in der es um Elfen und Orks, die unerkannt unter den Menschen leben, keinen Abbruch. Im Gegenteil – es war erfrischend.

Wie es anschließend weiterging, erzähle ich dir beim nächsten Mal.