Projektübersicht – 08.08.2019

Die letzte Übersicht ist wirklich schon anderthalb Monate her! 😳 Wie konnte ich nur so viel um die Ohren haben? Holen wir das schnell mal nach!

Vom Burgenwelt Verlag erhielt ich leider eine Absage für meine Geschichte zur Ausschreibung „Jahrmarkt der Mysterien“. Das finde ich schade, da ich die Verlegerin ins Herz geschlossen habe und wirklich gerne mit ihr zusammengearbeitet hätte. So müssen wir eben noch ein Weilchen warten, bis es hoffentlich klappt. 😉

An meinem Roman „Drachenherz“ habe ich noch ein wenig überarbeitet, aber es lässt sich leicht erkennen, dass ich dazu nur noch wenig Zeit hatte. Ebenso für die Recherche zu meinem Bunny. Stattdessen habe ich viel mit meiner Herausgeberin über dem Hexenmeister gebrütet. Letzte Woche Montag bekam ich von ihr grünes Licht. Das Exposé passt und ich darf losschreiben. Seitdem habe ich 57 Normseiten (was ungefähr 1:1 Buchseiten sind) geschrieben. Vorgabe sind 120-150 Normseiten, sollte also machbar für mich sein, da meine Geschichte am 16. August beginnt (welches Jahr verrate ich nicht 😁) und am 28. August endet und mir jetzt noch fünf Tage bis zu diesem Ende fehlen, in denen noch so einiges passieren wird. Neugierig? Ich halte mich ran! Immerhin habe ich auch sonst noch einiges vor.

Sobald die Rohfassung meines Hexenmeisters steht, will ich die beiden Kurzgeschichten für „The D-Files – Die Drachen Akten“ und „Waypoint FiftyNine – Die schrägste Kneipe der Galaxis“ überarbeiten, damit ich sie abschicken kann. Ich halte nichts davon, sie unnötig auf meiner Festplatte herumdümpeln zu lassen, nur weil ich prinzipiell noch Zeit habe. Meine Geschichten auf den letzten Drücker fertig zu machen, wenn es auch anders geht, ist nichts für mich. „Drachenherz“ soll definitiv noch dieses Jahr an meine Testleser raus. Da ich fast die Hälfte bereits überarbeitet habe, bin ich einfach mal optimistisch, dass ich das schaffe. Und zuletzt ist meine erste Testleserin mit „Naroa“ fertig. Sie will ihre Kommentare noch einmal sichten, bevor sie mir ihre Meinung schickt, aber ihr Feedback ist sehr positiv ausgefallen. Als sie mich gestern Abend anrief, um mir wenigstens kurz ihren Eindruck mitzuteilen, hätte man mich später gefühlt von der Decke abkratzen können, weil ich mich so sehr über die lobenden Worte gefreut habe. Ich muss noch auf das ausstehende Feedback dazu warten, was aber nicht schlimm ist, da ich „Naroa“ erst überarbeiten werde, wenn ich mit „Drachenherz“ fertig bin. Ich bin ja mal gespannt, was meine fixe Testleserin von einem prinzipiell vorüberarbeiteten Manuskript hält, wenn sie eine Rohfassung schon klasse findet. 😄

So viel von meiner Front, die mich im Moment mit Blumen „beschießt“. Die Welt ist gerade schwer in Ordnung. (Wer das nicht nachvollziehen kann, muss meinen Beitrag zum BuCon 2019 lesen. Du hast was verpasst. 😉)

BuCon 2019

Eigentlich müsste hier ein Video stehen, in dem man sehen kann, wie ich vor Freude ausflippe. Gibt es zum Glück nicht. Ich gehöre zu dem Typus Mensch, der nur daran denkt, es aber nicht tut. Dafür sind die Bilder in meinem Kopf gerade sehr freudentaumelig und freudentrunken. 😄

Ich gestehe, ich habe daraus ein Geheimnis gemacht. Ich wollte dich nicht enttäuschen, indem ich vor der Zeit erzähle, dass ich mich um Lesungen auf dem BuCon bemüht habe, wenn ich noch nicht weiß, ob ich auch lesen darf. Jetzt ist es sicher. Sowohl die Gruppe um „Bilder einer Ausstellung“ als auch die um „The A-Files – Die Amazonen Akten“ erhielten einen positiven Bescheid. Da ich bei beiden angeboten hatte, aus meinen Geschichten zu lesen, werde ich somit bei beiden auch vorlesen.

Das ist so toll! Und ich würde mich freuen, wenn ich dich am 19. Oktober dort begrüßen und unterhalten dürfte.

Leserückblick Juli

In diesem Monat konnte ich nicht so viel lesen, weil zwei Wochen Urlaub und die FeenCon hineinfielen.Trotzdem kann ich dir wieder drei Bücher vorstellen.

Fangen wir mit „Die Magie der Steinblüte“ von Johanna Tiefenbacher aus dem Talawah Verlag an. Der Roman umfasst 512 Seiten. Darin geht es um das Anderssein. Monika ist lesbisch und wird deshalb in ihrem Dorf nicht mehr akzeptiert. Sie wartet sehnsüchtig darauf, ihr Abi in der Tasche zu haben, um von dort wegzukönnen. Da trifft sie die Elfe Sithandia und wird in ihre Welt gezogen. Sie soll Sithandia helfen, damit Sithandias Bruder endlich merkt, wen er wirklich liebt – seine Schwester. Aber es kommt alles anders. Beide finden sich in den Wirrungen zwischen Magiern, Wasser- und Waldelfen wieder und werden zudem in die Suche nach drei magischen Gegenständen verstrickt.
Puh, das klingt so ja ganz schön. Ein Buch, das sich damit beschäftigt, wie die Menschen auf ihre Mitmenschen reagieren, wenn diese ihrer Meinung nach nicht der Norm entsprechen. Es kommen darin Schwule, Lesben, eben auch die verbotene Liebe zwischen Bruder und Schwester und noch so viel mehr darin vor. Und doch sind diese Themen eher Randbemerkungen. Das Buch würde genauso gut funktionieren, wären alle hetero. Diesbezüglich hat das Buch bei mir versagt, weil ich keine Botschaft zu diesen Themen fand, außer dass man sich halt gegenseitig akzeptieren soll. Ja, gut, wusste ich vorher schon und will ich auch gerne tun. Ich will schließlich auch akzeptiert werden, obwohl ich dick und charakterlich merkwürdig bin. Ist nichts Neues. Allerdings war mir neu, dass es in diesem Buch um solche Themen u. a. gehen soll. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die für manche Leser ein Kriterium sind, weswegen sie ein Buch weglegen. Aber davon wird im Klappentext nichts erwähnt. Überhaupt finde ich den Klappentext irreführend. Ja, es geht um den Kampf um die magischen Gegenstände, aber es geht um noch viel mehr.
Dann empfinde ich diese Geschichte relativ verwirrend. Sie kommt mit insgesamt vierzehn wichtigen Charakteren daher, von denen mindestens zehn auch POVs sind. Kann man machen. Tolkien kommt damit auch recht gut durch. Muss man aber nicht. Auch wenn immer recht schnell klar ist, wer gerade POV ist, ich finde so viele wichtige Charaktere einfach unübersichtlich. Mit insgesamt zwanzig Figuren komme ich ja klar, aber dann sollten es auch nur etwa fünf POVs sein.
Hinzu kommt, dass ich beim Lesen immer wieder das Gefühl hatte, dass die Geschichte eine ordentliche Straffung vertragen könnte. Es passiert viel. Die Autorin schreibt das auch schön. Aber dadurch dauert es auch ewig, bis man sich mal wieder einem wirklich wichtigen Ereignis nähert. Überhaupt fing für mich die Geschichte erst wirklich ab der Hälfte an, spannend zu werden. Bis dahin hatte ich mich durchgequält. Ich hatte da endlich das Gefühl, dass die Figuren wüssten, worum es geht. Dass sie endlich zusammenarbeiten würden. Pustekuchen, sofort trennten sie sich wieder und verfolgten ihre eigenen Ziele. Wieder quälte ich mich und das dann bis zum Schluss.
Die Figuren sind prinzipiell vielschichtig, aber ich habe das Gefühl, die Autorin habe bewusst jedem ein enormes Handicap angedichtet, damit sie ja auch wirklich alle riesen Probleme haben. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Aber wenn ich die ganze Zeit überlege, was mich an dieser Geschichte gerade stört, kann ich gar nicht in sie eintauchen. Sie hat mich einfach am Bahnhof stehen lassen. Es tut mir in der Seele weh, weil diese Geschichte so viel Potential hat, aber ich konnte mit ihr echt nichts anfangen.

Anschließend las ich von J. K. Bloom „Faith – Seelenlos“ aus dem Eisermann Verlag. Der Roman umfasst 318 Seiten. Darin geht es um Sporen, die während einer Sonnenfinsternis uf unsere Welt fliegen und große Teile der Erde zu Todeszonen verwandeln. Die Überlebenden stellen erstaunt fest, dass die Kinder neue Augenfarben besitzen. Insgesamt neun Augenfarben existieren fortan, die zugleich aufzeigen, welche Gabe der Besitzer besitzt. Daran orientiert sich die Berufswahl der Menschen sowie die Partnerwahl, denn das neue System verbietet die Vermischung der Gattungen. Mit dieser Veränderung kommt jedoch auch die Seelenlosigkeit – eine Art Krankheit, die die Menschen jederzeit überfallen kann und zu leeren Hüllen werden lässt.
500 Jahre nach diesem Ereignis lebt Faith. Sie ist eine Medica und ist verzweifelt auf der Suche nach einem passenden Ehemann, da sie die Haltungskosten nicht mehr alleine tragen kann. Sie findet Tristan Collins, der ein passender Ehemann für ihren Stand wäre, doch ihr geht der Patient mit den roten Augen nicht mehr aus dem Kopf, obwohl er den Kriegern zugehört und somit nicht für sie in Frage kommt.
Als Edinburgh angegriffen wird, wird alles noch komplizierter.
Nachdem der letzte Roman ein Griff ins Klo für mich war, habe ich diesen dankbar verschlungen. Er hat mich gleich beim Prolog gepackt und nicht mehr losgelassen. So kommt es, dass ich nach ungefähr 48 vergangenen Stunden durch war. Ich mag die Figuren. Ok, teilweise hasse ich sie auch, aber das gehört gerade bei den Bösewichten dazu. So soll es sein. Die Geschichte ist super geschrieben – spannend, flüssig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Zudem war alles verständlich und logisch. Ich bedaure es, dass die Sporen nicht real sind, denn das dadurch ausgelöste Leben klingt prima. Ich war froh, dass dies ein Zweiteiler ist. Ich habe gleich mit dem zweiten Teil weitergemacht. Das ist ein gutes Zeichen, da es bedeutet, dass mir dieser erste Band definitiv gut gefallen hat.

Zuletzt schaffte ich es auch, den zweiten Teil von J. K. Bloom, „Faith – Erwacht“, vom Eisermann Verlag zu lesen. Dieser Roman ist 408 Seiten dick. Faith erwacht aus der Seelenlosigkeit. Lie wurde von ihrem Beinaheehemann entführt und sie kann an nichts anderes denken, als ihn zu befreien. Aber kann sie anschließend einfach zur Basis der Butterflys zurückkehren und Tristan weitermachen lassen?
Die Autorin bleibt sich treu. An ihrem Stil und ihren Figuren ändert sich nichts, mal von der üblichen Charakterentwicklung abgesehen. Die Geschichte bleibt spannend, obwohl ich irgendwann zweifelte, dass Faith innerhalb der verbleibenden Seiten wirklich ihre Ziele erreichen kann. Das sorgte irgendwie auch für Spannung.
Ich hatte mir im ersten Band gewünscht, mehr von unserer veränderten Welt zu sehen. Das erfüllte sich mit diesem Band. Teilweise fand ich es regelrecht amüsant, was aus unserer Erde geworden war. Zu schade, dass Deutschland nicht dabei vorkam. Ich hätte zu gerne gewusst, wie sich das Klima bei uns verändert. Für mich ist dieser Band ein gelungener Abschluss für den Zweiteiler. Genau so musste die Geschichte enden.

Es war ein durchwachsener Lesemonat, aber die Faith-Bücher haben sich definitiv gelohnt.

Ausschreibung „Wer Elfen vertraut, ist selbst schuld …“

Ich warte ja schon ganz hibbelig auf die Rückmeldung des Machandel Verlags. Auf Facebook hat die Verlegerin ihr Leid hinsichtlich dieser Ausschreibung geklagt. Es gibt zu viele gute Einsendungen! Sie hat genug für zwei Anthologien mit je etwa 400 Seiten und muss selbst da noch ein paar Geschichten irgendwie aussortieren, damit das klappt. Ihr Post wirkte auf mich ein wenig verzweifelt, zumal sie keine zweite Anthologie mit diesem Thema geplant hatte. Doch aktuell sieht es so aus, als kämen mit ein paar Monaten Zeit dazwischen tatsächlich zwei Bücher heraus. Ich hätte nichts dagegen, da damit auch die Chance auf eine erneute Veröffentlichung meinerseits steigt.

FeenCon 2019

Ich bin wieder Zuhause, also, schon seit gestern Abend, aber ein Con-Bericht braucht einfach seine Zeit. 😅 Ich erspare dir die Details einer dreistündigen Fahrt und springe gleich auf den Samstagmorgen.

Wie immer hatte ich bereits im Vorlauf die Programmpunkte herausgefiltert, die mich interessieren, und ausgedruckt. Ich fühlte mich gut vorbereitet, aber natürlich kam es anders als erwartet. So sind Messen anscheinend. Oder zumindest bei mir. Jedenfalls stellte sich vor Ort heraus, dass die Raumangaben der einzelnen Programmpunkte nicht korrekt war. Das war nicht weiter schlimm, da das offizielle Programmheft dort kostenlos auslag. Ich korrigierte meine Liste kurzerhand und besuchte zunächst den Verlag Torsten Low und den Leseratten Verlag.

Ich habe mich so gut unterhalten, dass ich die ersten beiden Lesungen kurzerhand schwänzte und erst zur dritten geplanten Lesung um 13.00 Uhr von Claudia Romes aus ihrem Roman „Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten“ ging. Was ich hörte, hat mir gefallen. Ich werde mir das Buch merken und es bei Gelegenheit kaufen. Wenn wieder Platz auf meinem SUB ist oder vielmehr, wenn er nicht mehr droht, mich zu erschlagen. 😅

Anschließend besuchte ich die Lesung „German Kaiju“. Ein echter Kaiju unterstützte den Verleger Marc Hamacher tatkräftig dabei. Leider war das Freudentänzchen, offiziell vor Publikum auftreten zu dürfen, zu hektisch. Sonst hätte ich scharfe Beweisbilder vorgelegt. 😁

Simona Turini las als erste aus ihrer Geschichte vor.

 

 

 

Wolfgang Schroeder und Thomas Williams folgten.

Es war eine gelungene Lesung, obwohl ich das Buch bereits gelesen hatte. Es ist einfach etwas anderes, zu hören, wie die Autoren beim Lesen ihrer Geschichten die Worte betonen.

Die anschließende Pause nutzte ich zum Quatschen mit den Ausstellern. Dabei habe ich viele nette Menschen kennengelernt, mit denen ich mich noch vernetzen und über die ich mich weiter informieren will. Es gibt so viele gute Autoren, die schlichtweg in der Masse untergehen!

Nun, ich war so von meinen Gesprächspartnern begeistert, dass ich die Lesung von Wolfgang Hohlbein verpasste. Auf der einen Seite ist das schade. Immerhin rede ich hier von DEM Wolfgang Hohlbein. Auf der anderen hätte ich sonst viele Leute und ihre Geschichten nicht gesehen.

Stattdessen hörte ich mir die Lesung von Fabienne Siegmund an, die gleich mehrere ihrer Geschichten vorstellte. Ich habe bereits in meinen Leserückblicken von ihren Geschichten geschwärmt, aber jetzt spüre ich doch das Verlangen, mich mehr mit ihr zu beschäftigen, da sie in ihrer Lesung berichtete, dass sie nicht nur im Verlag Torsten Low veröffentlicht hat. Ich muss mir unbedingt die anderen Geschichten von ihr ansehen und vermutlich auch kaufen. 🤩

Danach besuchte ich die Lesung „Geschichten aus den Herbstlanden.“

Auch hier kenne ich das Buch bereits, aber allein wegen Markus Heitkamps Geschichte musste ich einfach hingehen. Seine Figur „leidet“ unter Tourette und unterdrückt die fantasievollen Schimpfworte, indem sie wahllos Zahlen hinausschreit. Markus Heitkamp hat das so herrlich gelesen, dass ich meine wahre Freude daran hatte.

Der krönende Abschluss dieses ereignisreichen Samstags bildete die Lesung von Torsten Low.

Neben „Infiltriert“ von Vinzent Voss, in dem eine düstere, spannende Stimmung herrscht, las er auch seine Badewannengeschichte „Der Feind auf meiner Couch“ vor, mit der er viele herzliche Lacher erntete. Ich wäre zu gerne geblieben, um mir am späteren Abend noch die Lesung aus der Anthologie „Feen- und Con-Geschichten“ anzuhören, in der er ebenfalls mit einer Kurzgeschichte vertreten ist, aber ich war furchtbar müde. Allerdings habe ich mir ein Exemplar dieser auf 600 Stück limitierten Anthologie gesichert, sodass ich seine Geschichte selbst lesen kann. Da freue ich mich schon sehr auf viele tolle Kurzgeschichten.

Der Sonntag begann mit einer Begrüßungsrunde an den Verlagsständen. Ich ließ mir Zeit, da ich erst um 12.00 Uhr die Lesung vom Leseratten Verlag sehen wollte. Der Zufall wollte jedoch, dass ich über den Vortrag über storylike stolperte. Das ist eine Art Onlinecommunity, auf der Autoren an ihren gemeinsamen Projekten arbeiten können. Sie eignet sich auch gut zum Erstellen von Rollenspielen, aber ich war sogleich begeistert, da sich diese Community für die Zusammenarbeit mit einer weiteren Autorin an einem gemeinsamen Projekt zu eignen scheint. Es könnte uns die Arbeit deutlich erleichtern, wenn wir nicht am Telefon brainstormen und planen und via Forum oder Mail unsere Ergebnisse zuschicken müssen. Das werde ich mir auf jeden Fall noch genauer ansehen. Ich LIEBE neue Spielzeuge! 😍

Die Lesung des Leseratten Verlags fing mit einem Tänzchen vom Verleger an. Sehenswert, aber leider nur fotografiert! Da musst du deine Fantasie spielen lassen. 😄

„Der Weltenbefreier“, der vierte Teil einer Reihe von Tanja Kummer, stand bereits auf meiner Wunschliste. Ebenso die Anthologie „Vikings of the Galaxy“, bei der ich riesigen Spaß hatte, weil ich die Andeutungen in der Kurzgeschichte von Tanja Kummer und Marc Hamacher zu verstehen glaube. 😉

 

 

 

 

Die neueste Geschichte um die Crew der Feuersturm wurde würdig von ihrem Erfinder vorgelesen. Ich hätte eigentlich eine Aufnahme davon machen müssen, weil Thomas Heidemann das Küken der Crew so herrlich piepsig vorgetragen hat. Genial! 😂

Ich landete anschließend wieder beim Leseratten Verlag. Ich war neugierig, wer beim Gewinnspiel das Plüschtier Plitsch-Platsch (eine kleine Version eines Kaijus aus der Anthologie „German Kaiju“), ein fast komplett signiertes „German Kaiju“ (nur eine Unterschrift fehlte, weil der Autor nicht hatte kommen können) und ein Poster mit allen Kaijus aus dem Buch gewinnen würde. Es war echt spannend und ich habe mich für den jungen Mann wirklich gefreut, der als Gewinner herausging.

Das war mein letzter Programmpunkt und ich musste mich von den lieben Leuten verabschieden. Es hat Spaß gemacht und ich bin mit einer tollen Ausbeute gefahren:

Die Con-Tasche und ihr Inhalt – das muss ich mir alles noch genauer anschauen! 😱

Diese vielen Prospekte, Flyer, Lesezeichen und Visitenkarten habe ich bei meinen Streifzügen gesammelt. Auch die muss ich noch sichten und die versprochenen Freundschaftsanfragen auf Facebook verschicken. 😯

Und zu guter letzt die Bücher, die ich erstanden habe. Dieses Mal komplett vom Leseratten Verlag. Die haben aber auch echt gute Bücher. Ich weiß gerade nur echt nicht, wo ich die noch hinstellen soll, bis ich soweit bin, sie zu lesen. 😅

Leserückblick Juni

So langsam erhole ich mich von den heißen Temperaturen und mein Pseudourlaub geht jetzt auch lange genug, dass ich wieder ohne Gewaltandrohung meine Aufgaben angehe. Damit kommst du (endlich) in den Genuss meines Leserückblicks, der sich somit nur um knapp zwei Wochen verspätet. 😉

Ich fange mit „German Kaiju“ vom Leseratten Verlag an. Darin zerstören in neun Geschichten Kaijus Großstädte Deutschland. Hinzu kommen „Notfallinstruktionen“, auf die ich nicht näher eingehen will, da sie zu lustig sind, wenn man sie unvoreingenommen liest.
Godzilla und KingKong sind wohl die bekanntesten Kaijus. Selbst ich kenne die zwei, obwohl ich noch nie einen ihrer Filme gesehen habe. Der Begriff Kaiju war mir entsprechend unbekannt. Ich konnte mit diesen Monstern einfach nichts anfangen. Das hat diese Anthologie geändert. Ich will mir immer noch nicht die Filme ansehen, aber von den geschriebenen Kaijus bin ich jetzt Fan. Ich hätte zu gerne eine Folgeanthologie mit weiteren Geschichten, die weitere Großstädte Deutschlands dem Erdboden gleich machen. *zu den Leseratten schiel* Diese Geschichten sind meiner Meinung nach echt klasse. Alle spannend, entsprechend natürlich gut geschrieben – gut ausgewählt vom Herausgeber und dem Verleger. Zwanzig Euro sind für dieses Buch aber auch eine Stange Geld, die man sonst eher selten hinblättern muss. Dafür kleben die Notfallinstruktionen in Form von zwei DIN A4-Seiten hinten in einem Umschlag auf einen der letzten Seiten. Der Kartoneinband besteht hinten und vorne aus einer Doppelseite, in deren Innenseite echt tolle Grafiken zu sehen sind. Die Papierkanten sind rot eingefärbt. Das habe ich bisher nur bei meinem Gesangsbuch für die Kommunion gesehen, wobei die gold gefärbt waren. Es ist also auch optisch ein besonderes Buch, etwas zum Entdecken.

Außerdem las ich von Fabienne Siegmund „Das zerbrochene Mädchen und andere Erzählungen“, erschienen im Verlag Torsten Low. In sechs Kurzgeschichten, bzw. Das zerbrochene Mädchen könnte schon zur Novelle zählen, zieht Fabienne Siegmund ihre Leser in ihre wahnsinnig abwechslungsreiche Fantasie und immer geht es irgendwie um den Tod.
Ich bin mittlerweile ein Fan von dieser Autorin. Ich wurde zum ersten Mal durch „Die Herbstlande“ auf sie aufmerksam und auch „Der Karussellkönig“ ist von ihr. Sie schreibt einfach klasse – farbenfroh, frisch, gefühlsgeladen und ohne dass sie auf „abgedroschene“ oder verbrauchte Fabelwesen zurückgreifen muss. Sie erfindet einfach ihre eigenen Fabelwesen und das total überzeugend. Entsprechend gut sind ihre Figuren gezeichnet, was zu echt tollen Geschichten geführt hat.

Ich bin total happy mit diese beiden Büchern, und ja, mehr habe ich im letzten Monat wirklich nicht gelesen. Sakrileg, ich weiß. Dafür kann ich jetzt schon sagen, dass im kommenden Leserückblick mehr Bücher vorkommen werden. Tolle Bücher! 😄

FeenCon in Bonn

Dieses Wochenende findet die FeenCon in Bonn statt. UND ICH BIN DABEI! 🤩 Zwar nur als Besucher, aber ich freue mich trotzdem darauf, die bekannten Gesichter zu sehen und neue kennenzulernen. Allerdings werde ich nicht das ganze Wochenende dort sein, da wir in der Nähe auch Bekannte haben, die wir besuchen werden. Da muss ich noch organisieren, damit ich möglichst viele tolle Programmpunkte mitnehmen kann.

Zwischenstand Ausschreibung „Wer Elfen vertraut, ist selbst schuld …“

Der Machandel Verlag gab heute bekannt, dass zu der Ausschreibung 69 Einsendungen eingetroffen sind und diese nun gesichtet werden. 69 – das erinnerte mich direkt an gestern. Es waren auch 69 Einsendungen beim Wettbewerb, über den ich gestern berichtet habe. Ein lustiger Zufall. Mein zweiter Gedanke war, dass meine Chance, es wieder in die Anthologie zu schaffen, recht groß ist. Das fände ich prima, weil es dann die dritte Veröffentlichung im Machandel Verlag wäre und ich unheimlich gerne mit der Verlegerin zusammenarbeite. Allerdings ist da auch die Angst, dass die Qualität nicht stimmen könnte, sodass die Ausschreibung entweder erneuert ausgesprochen oder die Anthologie abgesagt werden muss. Ich hoffe natürlich das Beste, aber da ich beides schon erlebt habe, weiß ich, dass diese Möglichkeiten bestehen. Aber zuerst muss ich warten. Bis die endgültige Entscheidung steht, werde ich wie immer zittern, weil ich so gerne dabei sein möchte.

Neuigkeiten

Na? Bei diesen Temperaturen lässt es sich doch schon eher aushalten. Ist zwar nicht ohne, wenn das Thermometer plötzlich um gute zehn Grad fällt, aber ich fühle mich doch wohler.

Heute habe ich gleich zwei Neuigkeiten für dich. Zum Einen ist die Bewerbungsfrist um einen Leseslot auf dem BuCon im Oktober endlich vorbei. Die Veranstalter werten die Bewerbungen jetzt aus, um ein möglichst buntes Programm anbieten zu können, und rechnen damit, dass die Bewerber in etwa zwei Wochen informiert werden, ob sie dabei sind oder nicht. Nun heißt es Daumen drücken! Meine Gruppe Amazonen-Agenten ist nämlich so richtig heiß auf eine Vorlesung. 😉

Außerdem habe ich gerade gesehen, dass nur 69 Geschichten für die Ausschreibung „Türen – Wege in andere Welten“ von TOR Online und PAN eingesandt wurden. Ok, es gibt nur eine Gewinnergeschichte. Alle anderen gehen leer aus. Aber da sehen die Chancen doch anders aus, als ich erwartet habe. Ich dachte, es würde mehr Teilnehmer geben. Trotzdem rechne ich nicht mit einem Sieg. Irgendwie kann ich hier meinem Glück nicht trauen. Es ist ok. Dabei sein ist schließlich auch etwas. 🙂

Ich verkrümel mich mal wieder in mein Wohnzimmer. So sehr ich den Fantasy-Wald mag, er kann es nicht mit meiner Klimaanlage aufnehmen, wenn es so warm ist. 😄